Rosmarin ist ohne Frage eine meiner liebsten Kräuterpflanzen. Wenn man die kleinen Stöckchen ein bisschen hegt und pflegt hat man das ganze Jahr mehr als genug Rosmarin zum Kochen und Aufbewahren. Darum heute ein kleines Rosmarin 1×1 für euch. 😉

Standort und Pflege

Rosmarin ist ein mehrjähriges Gewürzkraut, das am liebsten an einem sonnigen Platz steht. Meinen Rosmarin habe ich gemeinsam mit Petersilie und Schnittlauch in einen großen Tontopf gepflanzt und an die Hausmauer gestellt. Dort sind die Pflanzen vor zu starkem Frost geschützt und der Tontopf, sowie die Hausmauer geben im Sommer ein bisschen Wärme an die Pflanzen ab.

Erde

Im Kübel, wie auch im Garten-, oder Hochbeet, gedeiht Rosmarin am besten in nährstoffarmer Erde, die Wasser schnell ablaufen lässt (Tipp: Mischt etwas Sand oder Kies unter die Erde, so wird sie durchlässiger). Im Grunde reicht ganz normale Blumenerde, aber wie schon öfter erwähnt, wer eine Kompostieranlage in der Nähe hat sollte sich die Erde von dort holen. Sie ist qualitativ hochwertiger und auch um einiges günstiger.

Direkt nach dem Pflanzen sollte der Rosmarin in den ersten Tagen feucht gehalten werden. Sobald die Pflanzen aber etwas eingewurzelt sind, kommen sie mit relativ wenig Wasser aus. Wie immer sollte man aber darauf achten Staunässe zu vermeiden.

Ernte

Rosmarin kann zwischendurch immer wieder ausgeschnitten und zum quasi ‚as you go‘ zum Kochen verwendet werden. Juli und August sind aber generell ein guter Zeitpunkt um die Kräuter zu ernten und zu trocknen. Die Zweige einfach an einem luftigen und schattigen Platz für einige Wochen, mit den Spitzen nach unten, aufhängen bis sie komplett getrocknet sind.