4 Tage in Dublin, Irland

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Dublin ist keine Stadt in die man sich auf den ersten Blick verliebt. Nicht wie London oder Paris, wo man schnell von den hübschen Hausfassaden oder wundschön gepflegten Parkanlagen verzaubert wird. Dublin ist ein bisschen,… sagen wir mal, rough around the edges. Ich glaube das trifft es ganz gut. Ein bisschen wie der kleine,  grungy Bruder von London halt. Wobei mir vermutlich jeder Ire der das hier liest ein paar gepflegte gälische Schimpfworte an den Kopf werfen würde. 😉 Nichts desto trotz, oder vl. gerade deshalb ist Dublin eine der Städte die ich mit Tränen in den Augen verlassen habe. Selten hatte ich das Gefühl irgendwo so hin zu gehören wie in die irische Hauptstadt.

Aber alles der Reihe nach. Was kann man in Dublin, Irland in 4 Tagen eigentlich alles anstellen? So einiges sag ich euch. Wenn ihr es euch aussuchen könnt, würde ich zwar vorschlagen die Stadt im Sommer zu besuchen, aber auch im März und bei Regen gibt Dublin, oder eigentlich Irland als Ganzes, einiges her. Um euch eine komplette Bilder- und Textflut zu ersparen, werde ich die Reise auf ein paar Posts aufteilen und dafür ein bisschen näher auf die einzelnen Orte, die wir besucht haben eingehen. Also falls ihr irgendwelche Fragen habt, immer her damit. 🙂

 

Tag 1: Dun Laoghaire

Am ersten Tag sind wir gegen Mittag in Irland angekommen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gleich zu unserem AirBNB gefahren. Unser Host Ian, ein waschechter Ire, war ein echter Glücksgriff und so ziemlich der beste Guide den wir uns hätten wünschen können. Neben einer Tasse Tee, hat er uns gleich mal eine Grundeinschulung in Sachen Öffis und Places to go und Sights to see gegeben und uns unter anderem auch vorgeschlagen, den Bus nach Dun Laoghaire an die Küste zu nehmen um erst mal so richtig anzukommen. Fun Fact: Die öffentlichen Busse #7 und 7A fahren 1x mitten durch die Stadt bevor sie sich Richtung Küste aufmachen, was bedeutet, man bekommt eine nette kleine Stadtrundfahrt und spart sich jegliche Hop-on/Hop-off Busse.

Facts about Dun Laoghaire

Wie man unschwer erkennen kann war das Wetter tatsächlich nicht das Beste, aber nachdem es in Dublin durchschnittlich 200 Tage im Jahr regnet, war das jetzt nicht sooo die Überraschung. Dun Laoghaire (ausgesprochen „Dun Leary“ 😉 Danke Google!) ist eine kleine, feine Hafenstadt die etwa 10km außerhalb von Dublin liegt. Am besten man schnappt sich gleich mal einen warmen Mint Tea to-go und schlendert dann gemütlich die Küste entlang in Richtung Sandycove und dem James Joyce Tower. Mit ein bisschen Glück sieht man unterwegs auch ein paar verrückte Iren, die sich bei 4°C in das kalte Meer stürzen um eine Runde zu schwimmen. Crazy People… 😉

Wem es bis Sandycove zu weit ist, der kann auch nur im Hafen den East Pier entlang spazieren und am Ende hinaus aufs Meer, Richtung Howth schauen.

Am besten nehmt ihr für die Rückfahrt nach Dublin den DART. Wo der Bus ca. 1 Stunde braucht, kommt ihr mit dem Zug in 20 Minuten direkt zurück auf die O’Conell Street und seid damit wieder mitten im Herzen Dublins.

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4 Tage in Dublin, Irland

  • Margit
    27. März 2018

    Die Bilder machen wirklich Lust auf mehr! Und als Fan von tolle Türen, wäre ich bestimmt auch auf meine Kosten gekommen!
    Viele Grüße von
    Margit

    • Andrea
      Margit
      28. März 2018

      Auf jeden Fall!! Bunte Türen findest du dort an jeder Ecke! 🙂 Also, wie gesagt, ich kann dir einen Besuch nur wärmstens empfehlen. 🙂

  • 4 Tage Dublin - Von Mumien, Büchern und Bier - pebblesandblooms
    30. März 2018

    […] in 100 Jahren nicht mit Dublin in Verbindung gebracht hätte sind Mumien! Juuuup, Mumien! Ich hab ja bereits erwähnt, dass unser Host Ian praktisch als unser eigener Mini-Tourguide fungiert hat und als er Montag […]

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